Dorschangeln in der Flensburger Förde

Am Donnerstag, dem 15.05.2003 hatte das lange Warten ein Ende. Wie bereits im vergangenen Jahr machten wir uns für 3 Tage auf die Reise nach Langballigau, einem kleinen Ort, direkt an der Flensburger Förde gelegen. Langballigau gehört zur Gemeinde Langballig und ist mit seinem Hafen, der vielen Fischerbooten und Segelyachten einen Liegeplatz bietet, von überregionaler Bedeutung.

 

   

Wir waren mit unserem Angelkollegen, dem Kutterkapitän Freddi zum Dorschangeln verabredet. Freddi sollte uns mit seinem Kutter "Heike S." wieder zu den fangträchtigsten Plätzen in der Flensburger Förde bringen. Als Unterkunft hatten wir ein kleines Ferienhaus, das ca. 150 m Luftlinie vom Bootssteg unseres Kutters liegt, gemietet.

 

Unser Quartier, ... ... nur einen "Katzensprung" vom Hafen entfernt.
      

Ein ordentliches Frühstück vor der Ausfahrt muss sein ... Rolf und Horst begutachten das Wetter.
    

Unser Kutter, ... ... die "Heike S.".

   

Auf unseren beiden Ausfahrten am Freitag und Samstag fingen wir insgesamt ca. 30 Dorsche. Die meisten gefangenen Fische hatten ein Länge von 45 - 55 cm, konnten also nicht gerade als "kapital" bezeichnet werden. Mit der Stückzahl konnten wir jedoch zufriedener sein. Die durchschnittlichen Wassertiefen lagen zwischen 10 und 25 m.

Geangelt wurde mit 3 m bis 3,60 m langen Kohlefaserruten mit einem Wurfgewicht von 50 bis 150 g. Die Montage bestand meist aus einem ca. 1 m langen Vorfach (Schnurstärke 0,45 mm), an dessen Ende ein Pilker (60 - 100 g) eingehängt war. 20 - 30 cm über dem Pilker war an einen Seitenarm ein Beifänger (Bleikopf mit Gummitwister) angebracht.

Während am ersten Tag bei sehr ruhigem Wetter die Fische etwa zu gleichen Teilen auf Pilker und Beifänger bissen, erfolgten am zweiten Tag (Windstärke 4) die meisten Bisse in der Abdrift auf die Pilker.

 

Jochen, ...

... Wolfgang und ...

    

... Rolf bei der "Arbeit".

Ohne Echolot läuft nichts ...

    

Horst hat einen Biss ... ... und landet kurze Zeit den nächsten Fisch.
   

Ein Sortiment der benutzten Pilker.

Die Farben "Japanrot" und Schwarz waren Trumpf.

    

Während die einen basteln ...

... lassen sich die anderen den Wind um die Ohren wehen.

   

Auch unser Kapitän Freddi fing seinen Fisch.

Alle sind beschäftigt ....

  

Die Ausbeute eines Tages.

Fischesaubermachen gehörte auch dazu ...

  

... bevor wir uns zu unserem wohlverdienten Feierabend ... ... bei Fred im "Leuchtturm" einfanden.

   

Auch in diesem Jahr vergingen die 3 Tage in Langballigau wieder "im Fluge". Wir freuen uns schon jetzt auf ein nächstes Mal ...

    

Bis dahin viele Grüße von der "Dorschgang".

Jochen, Rolf, Horst, Wolfgang und Jürgen.

   

Zum Schluss noch eine kleine Anmerkung:  Seesterne wurden in diesem Jahr kaum "gefangen" ...